Erneuter
Versuch von Anti-Antifa Aktivitäten
04.02.2006
Die
regionale Naziszene fühlt sich durch antifaschistische
Aktivitäten zunehmend unter Druck gesetzt. So wurde
unter anderem der Anführer der Kameradschaft Kurpfalz
und zentraler Kader des Aktionsbüros Rhein-Neckar
Matthias Hermann an seinem Wohnort in Ludwighafen
geoutet. Aus diesem Grund geraten so zunehmend AntifaschistInnen
ins Visier der Nazis.
So
kam es in den letzten Wochen zu verschiedenen sogenannten
"Anti-Antifa" Aktionen. Letzte Woche wurden im Jungbusch
rechtsextreme Graffiti gesprüht. Neben "Rotfront Verrecke",
"Reds better Run" auch "Bekäpft den Terror von Linkst"
(Übernahme wie im Original!).
Außerdem
"outeten" die Nazis mindestens zwei vermeintliche
Antifaschisten an ihren Wohnorten. Bei beiden wurden
Flugblätter verteilt, in denen diese mit militanten
antifaschistischen Aktionen in Verbindung gebracht
werden. Zum Teil wurden diese "Anschläge" sogar frei
erfunden. Die Flugblätter die verteilt wurden waren
identisch, lediglich Namen und Adressen wurden ausgetauscht.
Es handelt sich somit um eine Rufmordkampagne. Beide
Betroffenen haben Anzeige erstattet.
Sollten
noch mehr Menschen Opfer von solchen Aktionen geworden
sein bitten wir diese, sich ebenfalls mit dem Ak Antifa
in Verbindung zu setzen (siehe kontakt).

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