| PC-
und Internet-Sicherheit
Ein
Service des AK Antifa Mannheim für einen möglichst
sicheren Umgang mit PC und Internet bei euren politischen
Aktivitäten. Ergänzungen und Feedback erwünscht!
2. aktualisierte Auflage, Stand September 2009
Inhaltsverzeichnis
Grundsätzliches
Anonym Surfen
Der Klassiker: Das Internetcafé
E-Mail Verschlüsselung
Anonyme E-Mails schreiben
Daten löschen
Daten verschlüsseln
Antiviren Software
Firewall
Portable Apps
Social Networks
Grundsätzliches
1.Wer
sich antifaschistisch, sozial und staatskritisch engagiert,
dem droht besonders die Gefahr, überwacht zu
werden – nicht nur im politischen sondern auch
im privaten Bereich. Es ist immer sinnvoll, sich einen
hohen Sicherheitsstandard anzueignen, nicht zuletzt
deshalb, weil man es dem Überwachungsstaat nicht
allzu leicht machen sollte.
2.Sicherheit und Unkenntnis passt nicht zusammen.
Nur wer sich zumindest ein bisschen mit dem Thema
PC- und Internet-Sicherheit beschäftigt, kann
seinen Sicherheitsstandard wirklich erhöhen.
3.Es gibt keine 100% Sicherheit. Es ist nur möglich,
seine Sicherheitsstandards zu erhöhen und es
den SchnüfflerInnen schwieriger zu machen. Die
Technik ist ständig in Bewegung und entwickelt
sich weiter. Was heute als sicher gilt, kann in fünf
Jahren schon wieder veraltet sein.
4.Der Staat hat nachgerüstet. Neue Gesetze und
Verschärfungen, HackerInnen im Staatsauftrag
und politische Stimmungsmache haben dazu geführt,
dass es in den letzten Jahren schwieriger wurde, die
Sicherheit auf seinem PC und die Anonymität im
Internet zu gewährleisten. Und die Zukunft sieht
nicht rosig aus...
5.Passwörter werden oft benötigt und sind
wichtig.
- Sichere Passwörter bestehen aus mindestens
12 Zeichen, darunter Buchstaben und Zahlen
- Keine echten Worte aus dem Duden benutzen. Ein Beispiel
für ein gutes Passwort: Aus folgendem Satz machen
wir mit Hilfe der Anfangsbuchstaben und Zahlen ein
Passwort: "Am Samstag vor 2 Wochen liefen 500
Antifas auf einer Demo durch unsere City." Das
Passwort wäre demnach: "asv2wl500aaedduc"
- Immer unterschiedliche Passwörter nutzen! Niemals
z.B. das Passwort für euren E-Mail Account bei
gmx auch für den OpenPGP-Schlüssel verwenden!
6.Immer auf dem neusten Stand bleiben! Updates für
euer Betriebssystem und eure Programme sollten immer
installiert werden. So werden bekanntgewordene Sicherheitslücken
geschlossen.
7.Viele Programme hinterlassen „Spuren“
auf dem PC. Einige Beispiele: Der Browser speichert
eine Chronik, welche Webseiten ihr besucht habt oder
welche Dateien ihr heruntergeladen habt. Microsoft
Word speichert eine Kopie des Dokumentes während
dem Bearbeiten, danach wird sie gelöscht –
ist aber wieder herstellbar! Um solche „Spuren“
zu verwischen, müssen einzelne, teils komplizierte
Einstellungen in den jeweiligen Programmen vorgenommen
werden. Einfacher ist das Verschlüsseln des kompletten
PCs (siehe Punkt „Daten verschlüsseln“)
um den Zugriff auf die „Spuren“ zu verhindern.
8.Sogenannte Open-Source-Programme gelten als sicherer,
da die Öffentlichkeit (oder zumindest alle Leute,
die sich damit auskennen) den Programmcode überprüfen
und sogar weiterentwickeln können. Bei kommerziellen
Programmen sind lediglich die Programmierer der Unternehmen
dazu berechtigt. Außerdem sind Open-Source-Programme
i.d.R. kostenlos erhältlich.
9.Der „worst case“ für den politischen
user ist die sogenannte „Online Durchsuchung“.
Es handelt sich um nichts anderes als einen Trojaner,
ein kleines Programm, welches auf euren PC aufgespielt
wird, und Daten über das Internet ohne euer Wissen
an staatliche Stellen weitergibt. Die „Online
Durchsuchung“ hebelt zahlreiche Sicherheitsprogramme
aus, zudem wird die Sache noch kontrovers diskutiert
und über den Gebrauch ist bislang wenig bekannt.
10.Zuletzt gilt jedoch die wichtigste Regel: Lasst
euch vom Überwachungsstaat – dessen wichtigste
Funktion die Einschüchterung unliebsamer Leute
ist – nicht vom politischen Aktivismus abhalten.
Zuletzt muss jede und jeder für sich abwägen,
welcher Sicherheitsstandard wann wie wichtig ist,
was man tut und was man lieber lässt.
Anonym Surfen
Warum
anonym surfen? Einfaches surfen schickt eure Daten
völlig „offen“, weil unverschlüsselt
durch das Netz. Einige Seiten mit HTTPS (z.B. Online
Banking, E-Mail Anbieter...) verschlüsseln lediglich
den Verkehr, bieten jedoch keine Anonymität.
Internetanbieter, staatliche Stellen, Hacker und andere
können ohne viel Aufwand euch beim surfen zuschauen.
Das ist ein grundsätzliches Problem. Heikel wird
es vor allem dann, wenn politischer Aktivismus betrieben
wird, z.B. das Veröffentlichen eines Textes im
Web, der Beitrag in einem Forum oder auch „nur“
das betrachten eines Webinhaltes. Die „AbhörerInnen“
können eine Menge über euch und euer politisches
Engagement herausfinden und im schlimmsten Fall einen
kriminalisierten Inhalt und auf eine bestimmte Person
zurückverfolgen (so schon oft geschehen z.B.
nach scheinbar anonymen Postings in Internetforen).
Heikel ist auch das surfen auf Nazi-Seiten. Die Betreiber
(also Nazis) können eure IP-Adresse speichern
und über die Internetanbieter euren echten Namen
inkl. Adresse in Erfahrung bringen. Anonymität
im Internet ist also ein notwendiger Selbstschutz.
Als
Browser empfiehlt sich Mozilla Firefox, wegen seines
offenen Quellcodes.
Link http://www.mozilla-europe.org/de/products/firefox
Es
gibt verschiedene Methoden und Anbieter, die (mehr
oder weniger) anonymes surfen ermöglichen. Von
Webdiensten, wie anonymouse.org, anonymisierungsdienst.de
etc. ist abzuraten. Kommerzielle Anbieter, die sogenannte
VPN Server („Virtual Private Networks“)
betreiben sind zwar technisch sicher, jedoch gesetzlich
dazu verpflichtet der Polizei auf Wunsch alle Daten
ihrer user auszuhändigen – für politisch
aktive surfer also uninteressant. In Frage kommen
aktuell nur die Lösungen von TOR und JonDo (eine
Weiterentwicklung des bekannten Dienstes JAP). Um
sich nicht in falscher Sicherheit zu fühlen,
sollte insbesondere beim surfen ein Grundwissen über
rechtliche Rahmenbedingungen und die technischen Möglichkeiten,
diese zu umgehen, vorhanden sein.
Wir
können als sicherste Variante das TOR-Projekt
empfehlen, da es eure Spuren über eine unüberschaubare
Zahl von Servern auf der ganzen Welt, die jede und
jeder Betreiben kann, verteilt. Das nennt sich Onion-Routing
und ist für staatliche SchnüfflerInnen praktisch
nicht zu durchschauen. Ein Nachteil: Das surfen mit
TOR ist sehr langsam. Ein Problem: Da jede und jeder
die „Onion Router“ betreiben kann, besteht
die Gefahr, dass Daten ausgelesen werden. Das einfache
surfen ist kein Problem (surfer ist anonym, alle Daten,
die genutzt werden, stehen öffentlich im Netz),
Onlinebanking oder -shopping dagegen schon, da sensible
Daten, wie z.B. Kreditkartennummer übertragen
werden.
Um die Technik zu nutzen, muss der Dienst Privoxy
und ein gesicherter Firefox Browser vorhanden sein.
Das kann als komplettes Paket kostenlos runtergeladen
werden. Vor der Benutzung sollten unbedingt die Hinweise
der Hersteller auf deren Website gelesen werden!
Link http://www.torproject.org/index.html.de
Der
Dienst JonDo (eine Weiterentwicklung von JAP) schleift
eure Daten durch drei Server (sog. Mix-Kaskaden),
die bekannt, überprüfbar und von JonDo zugelassen
sind. Das System gilt als sichere Methode, eure Daten
gegenüber Dritten zu verbergen. Die Mix-Server
müssen bei einer Anfrage der Polizei die Daten
herausgeben, dazu sind sie verpflichtet (gesetzliche
Grundlage ist die Vorratsdatenspeicherung). JonDo
kontert dies, indem die Daten durch drei verschiedene
Mix-Server, die möglichst in unterschiedlichen
Länder stehen, geschleift werden. Es ist für
die Polizei also sehr kompliziert, im besten Fall
unmöglich, an alle notwendigen Daten zu kommen.
JonDo bietet sein System kostenlos an. Es ist langsam,
jedoch nach unseren Tests schneller als das TOR-Netzwerk.
Die user haben außerdem die Möglichkeit,
für eine schnellere Verbindung zu zahlen. Selbstverständlich
bietet JonDo auch für die Bezahlung eine anonyme
Methode an.
Link https://www.jondos.de/de/
TOR
und JonDo reichen nicht aus! Notwendig ist auch das
Schließen der Schwachstellen im Browser. Cookies,
JavaScript und andere Multimedia-plug-ins sind die
„Verräter“, die viele Daten über
euch preisgeben (z.B. eure Bildschirmauflösung,
Systemuhrzeit, Sprache usw.). So können Profile
erstellt und über Umwege eure Identität
herausgefunden werden. Unsere Empfehlung: Benutzt
die bei TOR und Jondo zum Download angebotenen Firefox-Versionen.
Sie schalten alle Schwachstellen aus und verschleiern
eure Identität am besten. Beim Microsoft Internet
Explorer lassen sich solche Einstellungen nicht vornehmen,
wir raten deshalb davon ab. Das Resultat bedeutet
leider auch, dass keine Anwendungen genutzt werden
können, die Java, Cookies usw. benötigen.
Myspace, YouTube, Flashgames und andere Späßchen
sind mit anonymen surfen nicht vereinbar.
TOR
und JonDo bieten auf ihren Webseiten viele Informationen
und Hilfestellungen zum Betrieb der Software an. Wir
empfehlen vor der Benutzung etwas darin zu stöbern
und sich genauer mit der Sache zu beschäftigen.
Der Klassiker: Das Internetcafé
Die
vermutlich einfachste Möglichkeit, anonym zu
surfen, ist wohl das Internetcafé. In Städten
vielfach in Call Shops, Bibliotheken, Kneipen und
Jugendzentren vorhanden, kann ohne technisches Know-How
losgesurft werden. Vorsicht vor Webcams, Überwachungskameras
und MitarbeiterInnen in den Läden sowie vor „Spuren“,
die ihr auf den öffentlichen PCs hinterlasst.
E-Mail Verschlüsselung
Verbindungen
werden gespeichert, die E-Mails werden im Klartext
durch das Web gesendet – eine Einladung für
SchnüfflerInnen. Um E-Mails zu verschlüsseln,
benutzen viele die OpenPGP Technologie. Diese hat
sich bei Antifa-Gruppen bewährt und wird von
vielen im alltäglichen Gebrauch eingesetzt. Mit
einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel
werden die Nachrichten asymmetrisch verschlüsselt
und können so versendet werden, ohne dass Dritte
den Inhalt mitlesen können. Wichtig: Die Verbindungsdaten,
also die Information wann und von wo welche Adressen
miteinander kommuniziert haben, sowie der Betreff
der E-Mail, bleiben im Klaren! Der E-Mail-Verkehr
ist also keinesfalls anonym, nur der Zugriff auf den
Inhalt der Nachricht ist gesperrt.
Weiter ist zu bedenken, dass auch E-Mail-Verschlüsselung
nur dann sicher ist, wenn der private Schlüssel
vor ungewolltem Zugriff gesichert ist. Sollte die
Polizei diesen bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmen,
kann der E-Mail-Verkehr rückwirkend entschlüsselt
werden. Es empfiehlt sich also, auch die Daten auf
dem PC zu verschlüsseln.
Zur einfachen OpenPGP-verschlüsselten Kommunikation
benötigt ihr:
- das Kryptografieprogramm (Link http://gpg4win.de/)
- das E-Mail Programm Mozilla Thunderbird (Link http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/)
- und die Erweiterung Enigmail (Link http://enigmail.mozdev.org/home/index.php)
Installationsanleitungen finden sich auf den jeweiligen
Seiten.
Es gibt auch andere Methoden, die OpenPGP Technologie
zu benutzen. Einige E-Mail Anbieter wie Hushmail.com
bieten dies sogar in ihren Webmailern an.
Anonyme E-Mails schreiben
Auch
für den Versand anonymer E-Mails gibt es eine
Methode. Die German Privacy Foundation bietet einen
Dienst an, der eine Nachricht über fünf
zufällige Remailer schickt, die über die
ganze Welt verteilt sind. Auch die Verschlüsselung
mit OpenPGP ist dabei möglich. Ein Anonymisierungsdienst
(siehe oben) oder die Nutzung eines öffentlichen
PCs ist natürlich zu empfehlen.
Link https://www.awxcnx.de/anon-email.htm
Daten löschen
Wer
eine Datei in den "Papierkorb" verschiebt,
diesen leert und denkt, es gäbe diese Datei nicht
mehr, liegt leider falsch. Der Platz, auf dem diese
Datei gespeichert war, wird lediglich zum neuen Beschreiben
freigegeben. Sicheres löschen funktioniert also
nur, wenn der Platz auf dem die Datei lag, am besten
mehrfach überschrieben wird. Es gibt Programme,
sogenannte „Shredder“, die erledigen das
mit einem Klick. Wir empfehlen das Programm Eraser.
Wichtig: Das Überschreiben funktioniert nur auf
normalen Festplatten, nicht jedoch auf Flash Speicher,
wie ihn USB Sticks benutzen. Hier gibt es keine sichere
Methode zum Löschen der Daten! Wir empfehlen,
den USB-Stick mehrmals komplett zu löschen (ohne
Eraser) oder – noch besser – eine Datei,
welche die Größe des gesamten Speicherplatzes
des USB-Sticks hat, darauf zu spielen und wieder zu
löschen. Mit letzterer Methode wird der komplette
Speicher überschrieben und die Wahrscheinlichkeit,
dass dabei alle alten Daten gelöscht wurden,
ist hoch.
Link http://sourceforge.net/projects/eraser/
Daten verschlüsseln
Als
gutes und sicheres Programm zur Verschlüsselung
von Daten gilt TrueCrypt. Es hat einen offenen Quellcode
und wird ständig weiterentwickelt. Ihr könnt
entweder ganze Datenträger (z.B. eine Festplatte
oder einen USB-Stick) verschlüsseln oder nur
einen Bereich davon (sog. Container). In den neueren
Versionen wird zudem eine Pre-Boot-Authentication
angeboten, die eure Festplatte inklusive Betriebssystem
verschlüsselt. So kann der PC nur mit dem entsprechenden
Passwort zum Laufen gebracht werden – ohne das
Passwort können keinerlei Daten von der Platte
ausgelesen werden. TrueCrypt hat sogar eine Funktion
zur Verschleierung der Existenz verschlüsselter
Daten, (Konzept der „glaubhaften Abstreitbarkeit“),
was sinnvoll sein kann, wenn man zur Herausgabe des
Passwortes gezwungen wird (z.B. durch Folter). Auf
der Website finden sich ausführliche Anleitungen
(in englischer Sprache).
Link http://www.truecrypt.org.
Antiviren Software
Antiviren
Software sollte immer auf jedem PC installiert sein,
um einen Schutz gegen Viren, Trojaner und andere Malware
zu haben. Es gibt zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige
Software. Ein beliebtes, für den privaten Gebrauch
kostenloses Programm, ist Avira AntiVir (Link http://www.free-av.de).
Ein Open Source Programm ist ClamWin (Link http://www.clamwin.de),
das jedoch über keinen Wächter (Schutz im
Hintergrund) verfügt und qualitativ als minderwertig
gilt. Grundsätzlich ist es wichtig, die Antiviren
Software immer auf dem aktuellen Stand zu halten und
die neusten Updates zu installieren.
Firewall
Firewalls
schließen offene Verbindungen ins Internet und
schützen vor unerwünschtem äußeren
Zugriff. Die in den Betriebssystemen und Routern integrierten
Firewalls reichen vielen aus, als bessere Programme
gelten beispielsweise die Comodo Firewall (Link http://www.comodo.de)
oder ZoneAlarm (http://www.zonealarm.de),
die jeweils kostenlos zum Download stehen. Wichtig
ist auch hier das regelmäßige Installieren
von Updates.
Portable Apps
Viele
der oben genannten genannten Software ist auch als
portable application erhältlich. Diese kleinen
Programme lassen sich auf mobilen Speicher, wie externe
Festplatten oder USB-Sticks aufspielen und überall
hin mitnehmen – zum Beispiel zu öffentlichen
PCs in Internetcafés. Übersicht und Downloads
bietet das Portal portableapps.com (Link http://www.portableapps.com)
Social Networks
Ein
großes Sicherheitsrisiko stellen Internetforen
und insbesondere Social Networks, wie “SchülerVZ”/“SudiVZ”,
“Wer kennt wen?”, private Blogs, Twitter,
Myspace und andere dar. Nicht nur eure Daten (meist
Privates, oft auch Persönliches) können
von allen eingesehen werden, auch Verbindungen und
Kontakte zu anderen Personen und Gruppen sind leicht
erkennbar. Zudem wird die Kontrolle über die
eigenen Daten an die jeweiligen Anbieter der Dienste
abgegeben. Einträge in scheinbar anonymen Foren
können leicht zurückverfolgt werden. Social
Networks stellen für euch und andere –
die möglicherweise gar nichts über ihre
Daten im Netz wissen – im Zusammenhang mit politischen
Engagement eine nicht zu unterschätzende Gefahr
dar. Digitale Kommunikation im Web 2.0 bietet viele
Möglichkeiten und viel Spaß, zu einem verantwortungsvollem
und bewusstem Umgang damit ist aber dringend zu raten.
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