AK ANTIFA MANNHEIM
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Offenes Antifa Treffen
01.02. - 19h - JUZ Friedrich Dürr

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Aktiv werden!

Informiert euch und werdet aktiv gegen Nazis! Auf der Seite "What we can do" findet ihr Hilfe, wenn ihr eine eigene Antifagruppe gründen wollt. Bei "Kein Bock auf Nazis" gibt es eine kostenlose Info DVD zum bestellen und verteilen. Auf der Seite "Turn it down" bekommt ihr Infos über rechte Musik.
Kommt zum Offenen Antifa Treffen jeden 1. Mittwoch im JUZ Mannheim (siehe Termine)!

 

Aller guten Dinge sind drei!
Let's do it again! Den Nazi-Aufmarsch in Dresden blockieren

update 25.01.2012                                                                        

BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist. In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.
Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten. [weiterlesen auf dresden-nazifrei.com]
Infos zur Mobilisierung der Rhein-Neckar-Region folgen... Besucht das Offene Antifa Treffen im Februar (siehe Termine)!

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» Bündnis Dresden Nazifrei

4. Kongress gegen Rechts: "Rechtspopulismus - Das Geschäft mit der Angst?!"
Am 10. März
im Naturfreunde Stadthaus Mannheim
update 01.02.2012                                                                        

Im vergangenen Jahr beschäftigten wir uns im Bündnis Mannheim gegen Rechts mit dem Phänomen Rechtspopulismus. Wir diskutierten die Wirkung rechtspopulistischer Gruppen und Organisationen in die Gesellschaft, kritisierten ihre Ideologie und stellten uns ihnen entgegen, wenn sie in Mannheim auftreten wollten.
Anlässe boten sich dabei genügend, ein Auftritt Thilo Sarrazins im Mannheimer Rosengarten, eine versuchte Kundgebung, die die zwei Organisationen PAX Europa und PI-News absagen mussten und eine Kundgebung der beiden Gruppen auf dem Paradeplatz. Jedes mal organisierten wir Gegenproteste.

Um unsere Proteste inhaltlich zu fundieren und gemeinsame Gegenstrategien zu entwickeln, organisieren wir unseren diesjährigen Kongress unter dem Motto: „Rechtspopulismus – das Geschäft mit der Angst?!“ Hierzu konnten wir profunde Kenner_innen der Szene als Referent_innen gewinnen.

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» Anmeldung und weitere Infos bei "Mannheim gegen Rechts"

Gegen den alltäglichen rechten Terror!
Nazis bekämpfen! Verfassungsschutz auflösen!

update 13.12.2011                                                                        

Mit großer Bestürzung diskutiert die Öffentlichkeit über die Mordserie der Nazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe, ihrer Helfer_innen und Unterstützer_innen. Sie haben gemordet und Anschläge verübt, gegen Menschen, die nicht in ihr rassistischen Weltbild passen. Womit Antifaschist_innen und Opferverbände seit Jahren auf taube Ohren stoßen, ist auf einmal Topthema der Massenmedien.

Dabei geraten Verfassungsschutz und Ermittlungsbehörden zunehmend in die Kritik, nicht nur weil sie unfähig waren, die Taten aufzuklären, geschweige denn, zu verhindern. Insbesondere der Verfassungsschutz finanziert die rechte Szene über die fragwürdige V-Mann-Praxis.Hunderttausende Euros flossen in den letzten Jahren an NPD- und KameradschaftsaktivistInnen und somit oft in rechte Propanda und Infrastrukur.

Dass damit die Basis für rechten Terror geschaffen ist, liegt auf der Hand. Doch der rechte Terror ist nichts Neues. Das Netz gegen Nazis zählt 182 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990. Wer sich mit der nationalsozialistischen Ideologie beschäftigt, wird merken, dass sie letztlich immer auf Ausrottung ihrer Feinde hinausläuft. Das NS Regime stellte dies in der Zeit seiner Herrschaft aufs Deutlichste dar. Was jedoch noch immer geleugnet wird: Rassismus und Antisemitismus entstehen nicht in irgendeinem "Nationalsozialistischen Untergrund" sondern in der Mitte der Gesellschaft, an Stammtischen, auf Volksfesten, in den Medien und in den bürgerlichen Parteien. Ein Ende dieser Zustände wird es nur in einer befreiten Gesellschaft jenseits von Staat, Nation und Kapitalismus geben.

Erfolgreiche Demo „Aus / Grenzen / Auf / Brechen“ - Keine Kundgebung der Rechtspopulist_innen
update 24.09.2011                                                                        

Am Samstag, 24. September 2011 demonstrierte in Mannheim ein antirassistisches Bündnis unter dem Motto „Aus / Grenzen / Auf / Brechen – Gegen Lagerunterbringung, Abschiebehaft und Abschiebungen“. Mit landesweiter Unterstützung konnte das Bündnis etwa 400 Personen mobilisieren, die sich um 12 Uhr in den Planken gegenüber des Wasserturms trafen. Sie setzten ein lautstarkes und deutliches Zeichen gegen Rassismus, jegliche institutionelle Benachteiligung von Flüchtlingen und zogen bis zum Abschiebegefängnis im Stadtteil Herzogenried.

Ebenfalls am 24. September hatten rechtspopulistische Gruppen am Paradeplatz in der Mannheimer Innenstadt eine rassistische Hetzveranstaltung geplant. Aufgerufen hatte die selbsternannte „Bürgerbewegung Pax Europa“ und Personen aus dem Umfeld des Internetblogs „PI News“. Nachdem ihnen von verschiedensten Seiten Protest entgegenschlug, sagten die Rechtspopulisten ihre Veranstaltung ab. Trotzdem fand der Infostand und die Kundgebung des Bündnis „Mannheim gegen Rechts“ von 10 bis 12 Uhr auf dem Paradeplatz statt. Dort wurde über die rechten Hetzgruppen und ihre ideologische Nähe zu den Hassschriften des Norweger Attentäters Breivik aufgeklärt.

Der AK Antifa Mannheim wertet den antirassistischen Aktionstag als Erfolg. Eine Sprecherin dazu „Wir freuen uns, dass so viele Menschen zur antirassistischen Demonstration gekommen sind, vor allem auch über die Unterstützung aus anderen Städten. Die Absage der Rechtspopulisten ist ein gutes Zeichen. Offenbar haben sie gemerkt, welcher Wind in Mannheim weht, dass ihre rassistischen Hetztiraden hier auf breite Ablehnung stoßen. Wenn sie es wieder versuchen wollen, werden auch wir wieder da sein.“ [den ganzen Bericht lesen]

Mehr
» Pressemitteilung des AK Antifa
» Bericht und Bilder bei linksunten
» Aufruf zur Demonstration
» Aufruf zum Protest gegen die Rechtspopulist_innen

What the fuck? Der Papst kommt...
update 16.08.2011                                                                        


Danke an das Titanic Magazin für das passende Titelbild (Mehr davon!).

Der Papst kommt ... what the fuck! Anstatt den religiösen Fanatismus dorthin zu befördern, wo er hingehört - nämlich auf den Müllhaufen der Geschichte - mobilisieren die Massen zum Oberhaupt der katholischen Kirche. Joseph Ratzinger aka Papst Benedikt XVI besucht Berlin und Freiburg.

Aus dem Berliner Aufruf: "Am 22. September 2011 wird der ehemalige Hitlerjunge, NS-Flakhelfer und jetziger Papst, Joseph Ratzinger, Berlin besuchen. Unter seinem Titel Benedikt XVI. ist er als einer der rückschrittlichsten Päpste der jüngsten Geschichte bekannt. Bereits während der Amtszeit seines Vorgängers Johannes Paul II. war Ratzinger die treibende Kraft hinter einer langen Reihe von Äußerungen, in denen Schwule und Homosexualität als "das Böse" bezeichnet wurden. Seine ultrakonservative Auslegung der katholischen Heilslehre führte unter anderem zur Verdammung von Kondomen, die laut Ratzinger unablässig zur Verbreitung von HIV wären, missachtete die Rechte von Frauen und bekräftigte staatlich betriebene Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Transgendern. In der Bundesrepublik trieb Ratzinger den Ausstieg aus dem staatlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung voran, da er in ihr eine Form der Mitwirkung an Abtreibungen sah und dies der Haltung Johannes Paul II. widersprach, jegliches menschliche Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tode zu schützen. [...weiterlesen]"

Auch wir rufen auf zum Protest gegen den Papstbesuch, für eine Gesellschaft ohne religiöse Zwänge, Antisemitismus, Sexismus und Kapitalismus. Für eine freie Gesellschaft freier Individuen!

Demo Berlin: 22.9 - 16 Uhr - Brandenburger Tor

Demo Freiburg: 23.9. - 18:30 Uhr - Siegesdenkmal

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» Berliner Seite "Not welcome"
» Berliner Seite "What the fuck"
» Freiburger Blog

Verfahren gegen "Enibas" eingestellt
Staatsanwaltschaft ermittelt nicht weiter gegen die als "Nazimutter" bekannt gewordene Sabine Rasch aus Käfertal
update 26.07.2011                                                                        

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat laut einer Pressemeldung des SWR bekannt gegeben, dass das Verfahren gegen die bundesweit als „Nazimutter“ bekannt gewordene Sabine Rasch eingestellt wurde. Gegen Rasch, die vor etwa einem Jahr als Moderatorin von „thiazi.net“, dem wichtigsten deutschen Internetforum der Nazis, entlarvt wurde, lief ein Ermittlungsverfahren, bei dem es um Volksverhetzung und Leugnung des Holocaust ging. Die Einstellung des Verfahrens gegen Rasch ist bereits der dritte derartige Fall in den letzten zwei Jahren. Das inkonsequente Vorgehen gegen Nazis kann nur zur Folge haben, diese in ihren Aktivitäten zu stärken und ihnen die Angst vor Strafverfolgung zu nehmen. (weiterlesen)

Hintergrund
» Pressemitteilung zur Einstellung des Verfahrens gegen Rasch
» Sabine Rasch mahnt den AK Antifa ab (pdf) und bei indymedia linksunten
» Offener Brief an den Gesamtelternbeirat
» Bericht zur Flugblattaktion gegen "Enibas" in Käfertal
» Communiqué der Autonomen Antifa Freiburg

1. Mai 2011
Eine kleine revolutionäre Demo, ein großer Naziaufmarsch und Massenverhaftungen

update 03.05.2011                                                                        

Zu einer revolutionären Kundgebung vor dem 1. Mai 2011 kamen am 30.4. etwa 70 Personen vor den Wasserturm in der Mannheimer Innenstadt. Neben dem AK Antifa hatten die Rote Aktion und die Antifajugend Ludwigshafen/Mannheim aufgerufen. Im Anschluss demonstrierte ein Teil der Teilnehmer_innen durch die Innenstadt und fuhr gemeinsam zum antifaschistischen Straßenfest nach Heidelberg.
Für den 1. Mai war ein süddeutschlandweiter Naziaufmarsch in Heilbronn geplant. Die Polizei verhinderte die antifaschistischen Blockaden und sorgte für einen erfolgreichen Marsch der 750 Nazis, die vor allem aus Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz angereist waren.
Im Rahmen dieses skandalösen Polizeieinsatzes mit über 3000 Einsatzkräften wurden mehrere hundert Antifaschist_innen bereits am frühen Morgen festgesetzt und bis zum Abend in Gewahrsam belassen. Somit waren effektive Proteste gegen den Naziaufmarsch trotz großer antifaschistischer Mobilisierung nicht möglich. Im Vorfeld hatten Polizei und Ordnungsamt in einer beispiellosen PR-Kampagne eine Situation geschaffen, in der sie von der Öffentlichkeit unwidersprochen zuschlagen und jegliche Grundrechte außer Kraft setzen konnten.
Zur antifaschistischen Niederlage führte auch die Spaltung der Nazi-Gegner_innen. Das lokal mobilisierungsstarke Bündnis "Heilbronn sagt nein" (unter DGB-Führung) wurde zur Marionette der Polizei. Das Blockadebündnis "Heilbronn stellt sich quer" wurde kriminalisiert. Auch Spaltungen in der linksradikalen Mobilisierung zeigten ihre Wirkung.
In der Nachbereitung werden wir uns mit organisatorischen und strategischen Fehlern der Mobilisierung beschäftigen und rechtliche Schritte gegen den Polizeieinsatz prüfen müssen. Hierzu ist es sinnvoll, dass Betroffene Gedächtnisprotokolle anfertigen und sich vernetzen, beispielsweise im Rahmen der Offenen Antifa Treffen.
Gegen Polizeistaat und Naziaufmärsche! Antifaschismus bleibt legitim!

Mehr
» Aufruf des AK Antifa Mannheim
» Heilbronn stellt sich quer
» indymedia linksunten

Enough is enough!
Für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Ausbeutung und Unterdrückung

update 29.03.2011                                                                        

Am 26. März 2011, einen Tag vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, demonstrierten wir mit vielen anderen für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Ausbeutung und Unterdrückung. Am Rande wurden Nazis vom Kundgebungsort verwiesen. Einen Tag zuvor kam es zu kleineren Protesten gegen die damals noch regierende CDU, mittwochs zu einer Kundgebung gegen NPD-Vorsitzenden Andreas Schäfer und dienstags wurde im Rahmen eines Aktionstages gegen rassistische Sondergesetze demonstriert. Mit diesen Aktionen setzten wir als außerparlamentarische Bewegung ein politisches Zeichen jenseits des Wahlkampfes der Parteien und riefen zur sozialen Revolution auf. Denn eine befreite Gesellschaft ist nur jenseits von Staat, Nation und Kapitalismus möglich!

Aus dem Aufruf zur Kampagne: Die Wahlen als politisches Spektakel der parlamentarischen Demokratie geben uns Anlass, gegen die NPD als Partei der Nazis zu kämpfen, gleichzeitig aber eine Kritik an Staat, Nation und Kapitalismus deutlich zu machen. Denn die NPD ist nur die Spitze des Eisbergs. Rassismus, kapitalistische Ausbeutung und autoritäre Staatsvorstellungen kommen aus der Mitte der Gesellschaft und sind Grundpfeiler der herrschenden Gesellschaftsordnung.
Während die NPD offen gegen Migrant_innen hetzt und sich als soziale Alternative darzustellen versucht, sind die bürgerlichen Parteien für ganz alltägliche Unterdrückungsmechanismen verantwortlich. Die CDU greift in Baden-Württemberg seit Jahrzehnten erfolgreich die reaktionären Stimmungen in der Bevölkerung auf. Abschiebeknäste, schikanöse Ausländerbehörden, Überwachung und Repression sind die Folge und schränken die Freiheit der Menschen immer mehr ein. Sozialabbau, Niedriglohn und Ämterschikane machen ein gutes Leben unmöglich. Gleichzeitig werden Ideen für gesellschaftliche Alternativen durch die „Extremismustheorie“ diffamiert. Alle, die sich den herrschenden Unterdrückungs- und Ausbeutungsmechanismen widersetzen, werden als „Extremisten“ stigmatisiert, überwacht und verfolgt.
Gerade deshalb verleihen wir unserer Forderung nach gesellschaftlicher Veränderung Ausdruck und gehen auf die Straße. Wir wollen keine bessere Regierung, wir wollen überhaupt nicht regiert werden! Dabei beschränken wir unseren Widerstand nicht auf die uns vorgeschriebenen Mittel. Wir demonstrieren und kämpfen so, wie wir es für richtig halten und rufen deshalb am 26. März zur Demonstration auf. (» den kompletten Aufruf lesen)

- Gegen „Extremismustheorien“, Versammlungsgesetze, Geheimdienste, Polizeiterror und jede Form der Repression
- Gegen Rassismus auf allen Ebenen, kapitalistische Ausbeutung und staatliche Unterdrückung
- Gegen die Hetze von NPD und bürgerlichen Parteien
- Klassenkampf statt Wahlkampf - Kapitalismus abschaffen
- Her mit dem schönen Leben
- Für die soziale Revolution!

No pasaron! - Sie kamen nicht durch
Rückblick Dresden, Febrauar 2011
update 22.02.2011                                                                        

No pasaron! - Sie kamen nicht durch. Die Mobilisierung gegen Europas größten Naziaufmarsch wurde zum Erfolg. 20.000 Antifaschist_innen blockierten am 19. Februar Dresdens Straßen und verhinderten damit den Marsch der Nazis. Wir standen gemeinsam und solidarisch und konnten durch verschiedene Aktionsformen einen Situation schaffen, in der es der Polizei unmöglich war, den „Trauermarsch“ der Rechten durchzusetzen. Doch die Blockierer_innen zahlten einen hohen Preis: hunderte Verletzte durch Polizeigewalt, Verletzte und Sachschaden durch Nazigewalt, Repression gegen Demonstrant_innen und eine Razzia gegen das Bündnis „Dresden Nazifrei“. Aber wir haben uns gewehrt! Gegen alle Widerstände konnten wir unsere Blockaden zum Erfolg werden lassen und die Nazis stoppen. Daran gilt es, auch im nächsten Jahr wieder anzuknüpfen.
Die Mobilisierung aus der Rhein-Neckar-Region war - trotz einiger Schwierigkeiten - ein Erfolg. Wir konnten gemeinsam mit vielen Menschen nach Dresden fahren und die Proteste des Bündnis „Dresden Nazifrei“ unterstützen. (» mehr dazu)

Mehr
» No pasaron - Rückblick Dresden 2011
» Website Bündnis No Pasaran
» Website Bündnis Dresden Nazifrei

10 Jahre AK Antifa Mannheim
update 23.11.2010                                                                        

10 Jahre AK Antifa Mannheim! Im November 2000 wurde zum ersten Treffen des AK Antifa (damals noch "Antifa Mannheim") eingeladen. Bis heute ist viel passiert. Wir blicken zurück auf 10 Jahre antifaschistische Politik und Kultur in Mannheim und darüber hinaus wurde bei zwei Geburtstagsparty in Wild West und JUZ angemessen gefeiert. Wer die große Sause verpasst hat, dem sei zumindest noch unsere Broschüre "10 Jahre AK Antifa" empfohlen. Erhältlich gegen Spende im Infoladen Mannheim. Auf die nächsten 100 Jahre Antifa-Politik!

Weg mit dem Nazizentrum in Söllingen!
Demos in Rastatt, Söllingen und Offenburg
update 25.10.2010                                                                        

500 Menschen demonstrierten am 23. Oktober 2010 gegen das Nazizentrum "Rössle" in Söllingen. Davor gab es eine Demo gegen Nazistrukturen in Rastatt. Aus der Region Mannheim-Heidelberg fuhren Antifaschist_innen mit dem Bus zur Demo und unterstützen die Aktion. Am selben Tag wollten Nazis in Offenburg demonstrieren, wurden dort aber von einer antifaschistischen Blockade gestört.
Hintergrund der Demos: Seit nun mehr fast einem halben Jahr treffen sich Neonazis in dem kleinen Ort Söllingen bei Rastatt. Dort finden sie durch die abgeschiedene Lage und die großen Räumlichkeiten des ehemaligen Gasthauses „Rössle“ die optimalen Voraussetzungen ein „Nationales Zentrum“ aufzubauen. Von diesem Nazizentrum geht unbestreitbar eine große Gefahr aus. Überall wo es Nazis gelingt Fuß zu fassen, verbreiten sie ein Klima der Angst und des Hasses, kommt es zu Übergriffen auf all diejenigen, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen. Unsere Erfahrung ist, dass nur durch entschlossenes Auftreten und gemeinsames Handeln erfolgreich gegen ein solches Nazizentrum vorgegangen werden kann.

» Bericht zur Antifa Demo in Rastatt und Söllingen
» Bericht zum gescheiterten Naziaufmarsch in Offenburg
» Kampagnenseite "Rössle Schachmatt"
» Autonome Antifa Karlsruhe

Gedenken an die Lechleiter-Widerstandsgruppe
update 31.08.2010                                                                        

Am 15. September findet das alljährliche Gedenken an die Mannheimer Widerstandsgruppe um Georg Lechleiter statt, die wegen ihren Aktionen gegen die Nazis am 15. September 1942 zum Tode verurteilt und am 14. Februar 1943 hingerichtet wurden. In diesem Jahr mit Redebeiträgen von Wolfgang Raufelder, Grüne im Gemeinderat, DGB Region Nordbaden und AK Antifa Mannheim, dazu gibt es ein musikalisches Rahmenprogramm. Die VVN/BdA Mannheim organisiert die Veranstaltung.

Mittwoch, 15. September 2010, Beginn: 18 Uhr am Lechleiterplatz

» VVN/BdA Mannheim

Kein Naziaufmarsch am 14. August in Ludwigshafen!
Antifaschistische Kundgebung und Demonstration durch Ludwigshafen-Süd - Polizeigewalt überschattet antifaschistische Aktionen beim Christopher Street Day Mannheim
update 14.08.2010                                                                        

Zu einer Kundgebung gegen einen geplanten NPD-Aufmarsch in Ludwigshafen kamen 300 Menschen, die NPD sagte ihre Demo ab. Stattdessen demonstrierten Antifas durch Ludwigshafen-Süd und beteiligten sich am Christopher Street Day in Mannheim. Eine Kundgebung am Wohnort des NPD Funktionärs Christian Hehl, Anmelder der abgesagten Nazi-Demo, wurde von der Polizei sabotiert. Die Beamten verletzten mehrere Menschen mit Pfefferspray und Knüppeln.

» Infos bei Twitter
» Pressemitteilung zu der Kundgebung und Demo in Ludwigshafen
» Pressemitteilung zur Polizeigewalt nach der CSD Aktion in Mannheim
» Aufruf des AK Antifa Mannheim "Nazis und Homophobie bekämpfen!"

Antifa Camp im Schwarzwald vom 3. - 6. Juni
update 11.05.2010                                                                        

Das Antifaschistische Aktionsbündnis Baden-Württemberg (AABW) veranstaltet vom 02. bis 06. Juni das zweite antifaschistische Sommercamp im Schwarzwald. Das Camp ist offen für alle antifaschistischen Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen - ob mit mehr oder weniger Erfahrung.

Wann? Mi. 02.06. - So. 06.06.2010 (Anreise ab Mittwoch 18h)

Wo? Schwarzwald

Wie?Ihr solltet mitbringen: Zelt, Schlafutensilien, Geschirr

Wieviel? Um die Unkosten des Camps zu decken wünschen wir uns einen Beitrag von 8 Euro pro Tag und Kopf.

Anmeldung: per Mail an campautonome-antifa.org oder - wenn ihr aus der Region Rhein-Neckar anreist - direkt beim AK Antifa Mannheim. Bei uns könnt ihr den Camp-Beitrag bezahlen und euch wegen einer gemeinsamen Anreise melden.

Infos zum Offenen Antifa Treffen im Juni: Das Treffen am Mittwoch, 2. Juni im JUZ fällt wegen dem Camp aus! Fahrt stattdessen mit uns in den Schwarzwald - ein schöner Ersatz!

» Mehr Infos und das Programm beim AABW

1. Mai 2010 - Zusammen kämpfen gegen Nazi-Propaganda und Kapitalismus
update 04.05.2010                                                                        

Am und um den 1. Mai gingen in vielen Städten weltweit Menschen gegen Ausbeutung und Unterdrückung, Kapitalismus und Faschismus auf die Straße. In Karlsruhe und Stuttgart demonstrierten jeweils mehr als 600 Menschen für die Revolution, in Schweinfurt stellten sich viele hundert AntifaschistInnen dem süddeutschen Naziaufmarsch entgegen, in Berlin konnte ein Naziaufmarsch durch Blockaden verhindert werden. Bereits am Vorabend des 1. Mai demonstrierten in Franfurt bis zu 1000 Linksradikale gegen Lohnarbeit und Ausbeutung in der kapitalistischen Gesellschaft. In Heidelberg kamen einige hundert AntifaschistInnen zum alljährlichen Straßenfest zusammen und thematisierten in diesem Jahr auch die patriarchalen Unterdrückungsverhältnisse.

» Rückblick: Naziaufmärsche am 1. Mai 2010
» Rückblick: Revolutionärer 1. Mai in Karlsruhe
» Rückblick: Vorabenddemo in Frankfurt
» Rückblick: Aufruf zum 1./2. Mai 2009
» Rückblick: Flugblatt zum 1. Mai 2008

Was ist los im Iran?
update 16.03.2010                                                                        

Iran, 2009/2010: Mit diesen Schlagwörtern verbinden wir in erster Linie Massenaufstände, brennende Barrikaden und Straßenschlachten zwischen DemonstrantInnen und Sicherheitskräften. Ein Wahlbetrug löst das Erwachen einer Generation und das Entstehen einer Freiheitsbewegung aus. Die IRI (Islamische Republik Iran) wackelt.
Gemeinsam versuchen wir, uns einen Überblick über die hochbrisanten Ereignisse im Iran zu verschaffen. Ein kleiner Schwenk durch die Geschichte von der letzten Schah-Dynastie bis hin zur sog. „Islamischen Revolution“ und der Schaffung eines Gottesstaates soll genauso wie eine kurze Analyse der Staatswesens der IRI dabei Klarheit schaffen.
Schließlich stellen wir uns der Frage, was hinter der „grünen Bewegung“ steckt. Wer geht in erster Linie auf die Straßen, wer ist eigentlich dieser Mousavi und inwiefern wird er seiner insbesondere von außen zugeschriebenen „Führungsrolle“ gerecht? Wie weit kann diese Bewegung kommen, und wie hart wird das Gerüst der IRI dabei getroffen?
Last but not least: Wie reagieren BRD und EU auf die Aufstände, wenn doch insbesondere Deutschland tief in wirtschaftliche Beziehungen mit den Revolutionswächtern verwickelt ist?
Diskutiert mit uns und helft uns, der Paralyse der deutschen Linken in puncto Iran entgegenzuwirken.

Die Veranstaltung fand am 6. April 2010 im Cafe Filsbach statt.

» Flyer zur Veranstaltung
» Café Filsbach

Für mehr soziale Unruhe! Für die soziale Revolution!
Klassenkampf statt Wahlkampf

update 26.09.2009                                                                        

Trotz der aktuellen Krise des Kapitalismus und ihrer Folgen wollen die staatlichen Eliten und das ökonomische Führungspersonal weiter machen wie bisher. Mit den im Schnellverfahren verabschiedeten Rettungspakete und bad banks soll die kapitalistische Wirtschaftsordnung, mit allem Elend und aller Unterdrückung, dass sie tagtäglich hervorbringt, gerettet werden.
Auch wenn der schlimmste Teil der Krise aus Sicht des Kapitals überstanden sein mag, so ist doch klar, dass die Kosten für die Wiederherstellung der kapitalistischen Wirtschaft von jemandem bezahlt werden müssen. Doch von den laufenden und geplanten Umverteilungsmaßnahmen zu Gunsten des Kapitals und den zu erwartenden sozialen Einschnitten will verständlicherweise kein Politiker reden. Zu groß ist die Angst, dass sozialer Widerstand wie in Griechenland oder Frankreich auch hierzulande Fuß fassen könnte. Gerade m
it Blick auf die anstehende Bundestagswahl versuchen die staatstragenden Parteien die Situation schön zu reden und die Wählerinnen und Wähler mit großen Versprechungen - wie Vollbeschäftigung, "Green New Deal", usw. - auf ihre Seite zu ziehen.
Gleichzeitig wird seit Jahren der Ausbau des Polizei- und Überwachungsstaats vorangetrieben, um Staat und Kapitalismus präventiv gegen den sozialen Widerstand zu schützen, vor dem sich deren Verteidiger so fürchten.
Dem wollen wir sozialen Widerstand entgegen setzen. Kämpfen wir gemeinsam für eine menschlichere Gesellschaft ohne kapitalistische Ausbeutung und staatliche Herrschaft. Für die Vergesellschaftung der Produktionsmittel!

Am 26. September, einen Tag vor der Wahl, fand in Mannheim eine Demonstration für die soziale Revolution statt. 300 Menschen gingen trotz massivem Polizeiaufgebot gegen den Kapitalismus auf die Straße und setzten die erste bewusst unangemeldete, öffentlich beworbene Demo in Mannheim durch. Der AK Antifa Mannheim hat dazu eine Erklärung veröffentlicht.

» Erklärung zur Demo "Unsere Wahl: Soziale Revolution" am 26.09.09
» Bündnis Soziale Revolution

» Unsere Wandzeitung zur Krise

Keine Nazis in die Parlamente! Keine Stimme für die NPD!
update 02.09.2009                                                                        

Zum Bundestagswahlkampf 2009 stellt der Kreisverband Rhein-Neckar der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) einen Direktkandidaten: Silvio Waldheim. Nach ihrer Schlappe zur Kommunalwahl wagen die Nazis einen neuen Anlauf und gehen vor der Bundestagswahl am 27. September in Mannheim auf Stimmenfang. Wir sagen: Keine Nazis in die Parlamente! Die NPD ist eine Partei, die für die Wiedererrichtung des nationalsozialistischen Terrors steht.

» Infoblatt zur NPD Rhein-Neckar

Kampagne Ladenschluss - Kein shopping für Nazis!
Weg mit den Nazis und ihren Läden in Ludwigshafen!

update 10.06.2008                                                                        

Seit Sommer 2008 haben in Ludwigshafen zwei Naziläden geöffnet und verkaufen Artikel von und für die rechte Szene. Der Laden "Streetwear Company" befindet sich in LU-Süd in einem Hinterhof und verkauft Tonträger, Merchandise, Propagandamaterial und Kleidung für Nazis. "Thugs" ist ein kleiner Laden im Stadtteil Friesenheim aus dem Hooligan-Spektrum, der Kleidung der Marke "Thor Steinar" verkauft. Gegen die Etablierung der Läden und das allgemeine Erstarken der Nazi-Szene in Ludwigshafen und der gesamten Region hat sich das Bündnis Ladenschluss gegründet, in dem wir mitarbeiten. Weitere Aktionen gegen die Nazis und ihre Läden sind in Planung.

» Infos zur Kampagne auf der Homepage des Bündnis Ladenschluss

"Thugs" und "Streetwear Company" geschlossen!
A
ufgrund des politischen Drucks durch die antifaschistische Arbeit des Bündnis Ladenschluss mussten beide Nazi-Läden schließen. Ein erster Erfolg für das antifaschistische Bündnis, doch die Nazis aus Ludwigshafen sind nicht noch verschwunden.

Nachbereitung zum REP-Aufmarsch in Ludwigshafen
Antifaschistische Proteste in Ludwigshafen und Speyer
Spontandemo in Mannheim
update 14.07.2009                                                                        

Die "Republikaner" (REP) wollten am 6. Juni 2009 - einen Tag vor den Kommunalwahlen und der Europawahl - ihre rassistischen und nationalistischen Forderungen mit einer Demonstration durch Ludwigshafen öffentlich präsentieren. Auf Grund der starken antifaschistischen Gegenmobilisierung konnten die REP keine ihrer für den 6. Juni 2009 geplanten Veranstaltungen durchführen. Die geplante Kundgebung und der "Schweigemarsch" durch die Ludwigshafener Innenstadt sollten der Höhepunkt des Kommunalwahlkampfs der Republikaner werden. Durch den starken antifaschistischen Druck, schon im Vorfeld, waren die REP gezwungen den Ort ihrer Kundgebung bereits zwei Tage zuvor in den Stadtteil Friesenheim zu verlegen. Auch diese Kundgebung konnten sie nicht durchführen. Der Versuch der REP kurzfristig nach Speyer auszuweichen scheiterte an der Mobilität der AntifaschistInnen. Schließlich musste sich der Vorstand der Ludwigshafener REP darauf beschränken sich - geschützt von der Polizei - im REP-Büro in der Maudacher Straße in Ludwigshafen zu verschanzen. Abgerundet wurde der Tag aus antifaschistischer Sicht durch eine antikapitalistische, antifaschistische Spontandemo von über 100 AntifaschistInnen durch die Mannheimer Innenstadt.

Neu: Auswertung der Proteste gegen den REP-Aufmarsch
Wir haben unsere Einschätzung der Proteste gegen der REP-Aufmarsch in einem Nachbereitungstext ausformuliert, den ihr hier nachlesen könnt. Wir freuen uns über Feedback:
Nachbereitung zu den Protesten am 06.06. in LU

» Pressemitteilung zum verhinderten REP-Aufmarsch (PDF)
» Aufruf gegen den REP-Aufmarsch (PDF)
» Interview zum geplanten REP-Aufmarsch und den Gründen dagegen
» Presseerklärung zur Teilnahme der Republikaner an der Kommunalwahl (PDF)
» Infoblatt des AK Antifa zu den Republikanern (PDF)
» Presseerklärung zum Mobilisierungsspaziergang gegen den REP-Aufmarsch
» Bericht + Bilder zum Spaziergang bei Indymedia Linksunten

Aktionen gegen die geplante Verschärfung des Versammlungsgesetzes in BaWü
Das neue Versammlungsgesetz sabotieren - Gemeinsam kämpfen gegen Staat und Kapital!

update 12.04.2009                                                                        

Baden-Württemberg wollte nach Bayern als zweites Bundesland zum 01.01.2009 ein neues verschärftes Versammlungsgesetz einführen, das darauf ausgelegt ist unerwünschte Demonstrationen faktisch unmöglich zu machen. Dieser Angriff auf die Möglichkeiten des gesellschaftlichen Protestes ist Teil einer autoritären Entwicklung der vergangenen Jahre, die gesellschaftliche Konflikte zunehmend repressiv durch den Ausbau von Polizei- und Überwachungsstaat zu unterdrücken versucht. Ende 2008 hat sich gegen dieses Vorhaben in Baden-Württemberg breiter Widerstand, mit starker linksradikaler Beteiligung, formiert. Durch Flugblätter, Infostände, spontane, angemeldete und unangemeldete Demonstrationen in mehreren Städten (siehe Demoberichte) und andere Formen des Widerstands konnte politischer Druck aufgebaut werden. Nachdem außerdem Teile des bayrischen Versammlungsgesetzes vom Bundesverfassungsgericht kassiert wurden hat die baden-württembergische Landesregierung ihr Gesetzesvorhaben erst einmal verschoben. Das Gesetz soll nun überarbeitet und leicht "entschärft" zu einem bisher unbekannten Zeitpunkt verabschiedet werden. Wir rufen weiterhin zu breitem überregionalen Widerstand gegen diesen Angriff auf unsere Lebensbedingungen auf. Kämpfen wir gemeinsam gegen staatliche Repression und ökonomischen Verwertungszwang. Informationen zum geplanten Versammlungsgesetz und eine politische Einordnung findet ihr in unserem Flugblatt.

» Bericht zur Großdemo am 6.12. in Stuttgart
» Bericht zur Bündnisdemo am 29.11. in Mannheim
» Bilder und Erklärung bei der AGM
» Unser Flugblatt gegen die Verschärfung des Versammlungsgesetzes

» Redebeitrag (mp3)
» Mannheim, 18.10.: Unangemeldete Demo gegen Versammlungsgesetz
» Pressemitteilung des AABaWü
» Interview bei Radio Dreyeckland (mp3)
» Communiqué der Autonomen Antifa Freiburg

Erfolgreicher antifaschistischer 1. und 2. Mai 2009
update 04.05.2009                                                                        

Unter dem Motto "no cops no nazis" hatten wir für den 1. Mai in Mainz und den 2. Mai in Kaiserslautern und Neustadt zu Aktionen gegen die Naziaufmärsche und deren Polizeischutz aufgerufen. Trotz Polizeiaufmärschen an beiden Tagen ist es zahlreichen AntifaschistInnen gelungen, die Aufmärsche der Nazis zum Desaster zu machen. In Mainz sorgten die von einem breiten Spektrum getragenen Blockaden rund um den Hauptbahnhof dafür, dass die Polizei den Aufmarsch nur gegen hohe politische und finanzielle Kosten hätte durchsetzen können. Ebenso am 2. Mai in Kaiserslautern, wo sich die nicht gerade zahlreich angereisten Nazis (unter anderem vom Aktionsbüro Rhein-Neckar) damit abfinden mussten, mehrere Stunden auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs herum zu stehen, um dann unverrichteter Dinge nach Neustadt-Böbig weiterzufahren. Dort liefen sie eine kurze Runde und ohne jede Außenwirkung durch ein Wohngebiet - begleitet von den Rufen der GegendemonstrantInnen. Bereits am Abend des 1. Mai hatte die Polizei in Viernheim (bei Mannheim) ein Folklorefest mit ca. 80 Nazis aufgelöst.

Aus antifaschistischer Sicht war der 1. und 2. Mai im Jahr 2009 in Mainz, Kaiserslautern und Neustadt ein voller Erfolg.

» Unser Aufruf zum 1. und 2. Mai (PDF)
» No Cops No Nazis - Wandzeitung zum 1.Mai
» Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft - Wandzeitung zum 1. Mai

» Infos zu Mainz
» Infos zu Kaiserslautern
» Infos zu Neustadt

NATO-Gipfel - action speaks louder than words...
update 06.04.2009                                                                        

Entgegen zahlreicher Meldungen in den Medien waren die Proteste gegen den NATO-Gipfel durchaus ein Mobilisierungserfolg für die internationale antikapitalistische Bewegung. Der Haken an der Sache: Inhalte interessierten die Presse kaum. Eindrucksvoll wurde in Zeitungen und Fernsehen bewiesen, dass Randale offenbar der einzige Weg zu einer breiten Öffenlichkeit ist - und davon gab es in Strasbourg ordentlich. Tausende trugen ihren Protest militant auf die Straße, zündeten Barrikaden an, attackierten Konzerne und "Staatseigentum", griffen die Polizei mit Steinen, Mollis und Zwillen an.
Die Großdemo in Strasbourg, die die Polizei in ein menschenleeres Indutriegebiet verbannte, wurde in den Medien komplett verschwiegen. Kleinere Demos in Baden-Baden und Kehl wurden belächelt und die Riots als "sinnlose Zerstörung einiger weniger" diskreditiert (tatsächlich waren es Tausende, die sich daran beteiligten).
Die deutsche Polizei rühmt sich derweil mit ihrem Konzept der totalen Überwachung, welches jegliche Krawalle verhindert habe. Dabei wird gerne verschwiegen, dass sich die internationale Mobilisierung nie auf die Kleinstädte Baden-Baden und Kehl konzentriert hat. Verschwiegen wird auch, dass die vermeintliche Ruhe damit erkauft wurde, dass sich die Staatsgewalt über die demokratischen Grundrechte und Freiheiten hinwegsetzte, die zu verteidigen sie vorgibt.
Das Dilemma der Inhaltslosigkeit solcher Großevents haben wir insofern gelöst, dass wir den Rahmen der Vermittlung von Inhalten auf die Phase der Mobilisierung gelegt haben. Kritik an NATO und Kapitalismus muss im Vorfeld der Proteste verbreitet werden. Während des Events ist dies aus oben genannten Punkten nicht mehr möglich.
Unser Fazit zum Wochenende: Ein eindrucksvoller unversöhnlicher Protest mit starker internationaler Beteiligung. Das neue IMC linksunten hat uns die ganze Zeit mit topaktuellen Infos auf dem Laufenden gehalten. Unseren Aufruf gibt es auch weiterhin zu lesen.

» Unser Aufruf gegen den NATO-Gipfel
» http://linksunten.indymedia.org

Antifaschistischer Erfolg in Köln: Rassistenkongress der europäischen Rechten verhindert
update 23.09.2008                                                                        

Für das Wochenende vom 19. bis 21. September 2008 hatte die rassistische "Bürgerbewegung pro Köln" die europäische Rechte zu einem »Anti-Islam-Kongress« nach Köln eingeladen. Daraus wurde nichts. Zehntausende GegendemonstrantInnen verhinderten die rechtspopulistische Propagandaveranstaltung mit friedlichen und militanten Aktionen. Die Rassisten mussten unverrichteter Dinge heimfahren. Die radikale Linke hatte ihre Kritik an den bestehenden Herrschaftsverhältnissen, und damit zusammenhängenden Ideologien, wie Rassismus, Nationalismus und Sexismus, bereits am Vorabend mit einer der größten und entschlossensten Demos der letzten Jahre auf die Straße getragen. Ausführliche Nachbetrachtungen finden sich auf folgenden Webseiten:

» Mobilisierungseite des Antifa AK Köln
» Feature bei indymedia germany

1. MAI 2008 - RHEIN-NECKAR
Starke antifaschistische Proteste in Kaiserslautern, Nazi-Aufmarsch in Neustadt gestoppt, kämpferische revolutionäre Spontandemonstration in Mannheim.
update 05.06.2008                                                                        

Am 1. Mai 2008 fanden in der Rhein-Neckar-Region verschiedene antifaschistische und antikapitalistische Aktionen statt. In Kaiserslautern demonstrierten etwa 800 Menschen gegen einen Aufmarsch von bis zu 300 Nazis. Deren zweiter Versuch eines Aufmarsches, in Neustadt a.d.W., wurde von mehreren Tausend GegendemonstrantInnen nach wenigen Metern gestoppt. In Mannheim nahmen am Abend etwa 300 Menschen an einer antikapitalistischen Kundgebung teil. Spontan formierte sich im Anschluss daran eine Demonstration durch die Mannheimer Innenstadt und den Stadtteil Neckarstadt. Mit mindestens 16 Gewahrsamnahmen, Knüppeleinsätzen und einem martialischen Aufgebot versuchte die Polizei, die antifaschistischen Proteste einzuschüchtern und zu verhindern.

Mehr
» Presseerklärung zur Demo gegen Repression am 31.5. in Neustadt
» Presseerklärung zum 1. Mai
» Antifa-Seite zum 1. Mai
» Stellungnahme gegen Polizeigewalt der ALVP
» Unser Flugblatt zum 1. Mai (pdf)
» Unser Aufruf zum 1. Mai » (auch als pdf)
» Aufruf der Anarchistischen Gruppe Mannheim (pdf)
» Antifa-Spaziergang beim Anmelder der Naziaufmärsche
» Antifaschistische Straßen-Umbenennung in K'lautern, Neustadt und Mannheim
» Interview und Bilder zur Mobilisierung
» EA Mannheim
» Aufruf des AK:ka

Schaffen wir ... 1, 2, 3 ... den Kapitalismus ab!
Aktionstage für autonome Freiräume vom 11. bis 13. April 2008

update 20.04.2008                                                                        

Am Wochenende vom 11. bis 13. April 2008 fanden international Aktionstage für autonome Freiräume, besetzte Häuser, soziale Zentren und selbstverwaltete Projekte statt. Auch in der Rhein-Neckar-Region war einiges los: Demo, Straßenfest, Aktionen, Critical Mass, Radioballett, Infostände, Kunst, Kultur und vieles mehr. Wir haben zu den Aktionstagen aufgerufen, einerseits um die Forderung nach mehr autonomen Freiräumen zu unterstützen und andererseits, um die Abschaffung der gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse von Staat und Kapitalismus wieder auf die Agenda zu setzen.

Mehr
» Bericht des Autonomen Medienkollektivs Rhein-Neckar
» Bericht bei indymedia zu den Aktionstagen
» Unser Aufruf zu den Aktionstagen » (auch als pdf)
» Sonderseite zu den Aktionstagen (deutsch)
» Unser Aufruf zur Freiraum-Demo 2006 in Stuttgart

GEGEN JEDEN GESCHICHTSREVISIONISMUS!
600 AntifaschistInnen auf Demo am 23. Februar in Pforzheim

update 28.02.2008                                                                        

Am 23. Februar 2008 hat das lokale Bündnis Kritik & Aktion und das Antifaschistische Aktionsbündnis Baden-Württemberg "Gegen jeden Geschichtsrevisionismus" in Pforzheim demonstriert. Dazu konnten mehr als 600 AntifaschistInnen mobilisiert werden. Die Demo richtete sich gegen eine Fackelahnwache des rechtsextremen „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ (FHD) und die repressive und geschichtsrevisionistische Politik der Stadt Pforzheim. Die Demo war Höhepunkt einer Kampagne mit dem Ziel, dem faschistischen Treiben ein Ende zu bereiten, dem rechten Mainstream in Pforzheim entgegen zu wirken und linke Strukturen vor Ort zu stärken.

Mehr
» Bericht des Autonomen Medienkollektivs Rhein-Neckar
» Aufruf des AABW
» http://www.aabw.antifa.net
» http://bka.blogsport.de

CHANGE THE CLIMATE!
Kampagne gegen Nation, Rassismus und Kapitalismus

update 08.11.2007                                                                        

Am 3. Oktober fand die Demo „Kein Frieden mit Deutschland!“ in Mannheim statt (Presseerklärung und Indymediabericht). Die Demo ist Teil einer Kampagne, die sich gegen Nation, Rassismus und Kapitalismus richtet. Dabei sollen neben dem "Tag der Deutschen Einheit" auch die Auswirkungen, die die "Deutsche Wiedervereinigung" und das Ende der sog. "Systemkonkurrenz" mit sich gebracht haben, thematisiert werden: In Mannheim ganz speziell die rassistischen, pogromartigen Ausschreitungen 1992 im Stadtteil Schönau. Mit der Kampagne soll nach Ursachen gesucht und eine linksradikale Position gegen Nation, Rassismus und Kapitalismus formuliert werden. Es gab neben der Demo zahlreiche Vorträge zu den Themen Geschichtspolitik, Volk- und Nationenbildung und Rassismus. Alle Infos zur Kampagne, Veranstaltungen, Termine, Texte, Links und vieles mehr findet Ihr auf der Sonderseite
» zur Sonderseite "CHANGE THE CLIMATE!"

Mehr
» Sponti in Karlsruhe am 6.10. für Freiräume - gegen Repression
» Bericht mit Bildern zum 3. Oktober bei indymedia
» Die Redebeiträge im Archiv
» Presseerklärung: Demo "Kein Frieden mit Deutschland" am 3. Oktober (pdf)
» Presseerklärung: Naziaufmärsche in der Pfalz am 3. Oktober (pdf)
» Presseerklärung: Ankündigung der Demo am 3. Oktober (pdf)
» Indybericht mit Bildern vom Lechleiter Gedenken und der Antirademo
» Indybericht mit Bildern von der Antirademo
» Presseerklärung zur Demo gegen den Abschiebeknast (pdf)
» Presseerklärung im Vorfeld zur Demo gegen den Abschiebeknast (pdf)
» Interview zur Kampagne bei indymedia
» Interview zu den Naziaufmärschen am 3. Oktober
» Antifa Landau
» Was auf die Ohren? Mixtape gegen Deutschland [zum download]

G8-Gipfel in Rostock
Das "Ums Ganze"
-Bündnis beteiligte sich an den Gegenprotesten
update 18.9.2007                                                                        

3000 Menschen schlossen sich dem “Ums Ganz!”-Block am 2.Juni 2007 in Rostock an um grundlegende Kapitalismuskritik zu formulieren. Dies hieß mit Blick auf die internationale Großdemo klar zu stellen, dass die „Gruppe der 8“ mitnichten eine Schaltzentrale des Kapitalismus sind und als Personen für das Elend in der Welt verantwortlich zumachen währen. Vielmehr formuliert das „..ums Ganze!“ – Bündnis eine radikale Kritik an der Unvernunft Kapitalismus im Allgemeinen.
Das vor dem G8-Gipfel frisch gegründete antikapitalitische "...ums Ganze"-Bündnis veranstaltete außerdem vom 7. bis 9. Dezember einen Kongress in Frankfurt. Mehr Infos gibt es auf der Bündnis-Seite.

» Das "...ums Ganze!"-Bündnis
» PE der Antifa [f] zum "...ums Ganze"-Block auf der Großdemo in Rostock
» Die "...ums Ganze"-Broschüre
» Viele Infos zum G8 Gipfel: gipfelsoli.org
» Antirepression: Die Rote Hilfe
» Sonderseite zur Demo am 19.5. in Karlsruhe

Erfolgreiche Mobilisierung, heftige Polizeigewalt, entschlossene Antifas
800 auf Antifademo "Kein Schorle für Nazis - und weg mit ihren Zentren!" in Grünstadt und Kircheim
update 24.3.2007                                                                        

Am 13. Januar demonstrierten bis zu 800 AntifaschistInnen gegen die Naziszene und ihre Zentren in der Rhein-Neckar Region. Schon im Vorfeld versuchte die Polizei und das Ordnungsamt die Demo zu kriminalisieren. Zahlreiche Verletzte und Festnahmen waren die Folge des massiven Polizeieinsatzes. Trotz allem ließen sich die Antifas nicht einschüchtern und setzten ihre Demo bis zum Schluss durch.

» Aktuelle Stellungnahme des AARN (März 2007)
» Presseerklärung des Ak Antifa Mannheim (PDF)
» Bericht und Bilder bei de.indymedia.org (1)
» Bericht und Bilder bei de.indymedia.org (2)
» Bericht und Bilder bei de.indymedia.org (3)
» Bericht mit Videos bei de.indymedia.org (4)
Mehr Infos: » kein-schorle.de.vu

SCHEISS STANDORTLOGIK
SCHEISS STADTJUBILÄUM
SCHEISS G8
FLUSH CAPITALISM!
update 1.1.2007                                                                        


300 auf revolutionärer Silvesterdemo
Die Stadt Mannheim feiert im kommenden Jahr 2007 ihr 400jähriges Bestehen und insbesondere die Entwicklung zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort in der „Metropolregion Rhein-Neckar“. Diverse Umstrukturierungen und Optimierungsmaßnahmen sollen im Jubiläumsjahr bei zahlreichen Festivitäten abgefeiert werden. Im Sommer des gleichen Jahres findet das G8 Gipfeltreffen in Heiligendamm bei Rostock statt. Beide Events stehen für Standortlogik. Ob Umstrukturierung der Mannheimer Innenstadt oder weltweite Verschlechterung der Lebensbedingungen der meisten Menschen: So lange die kapitalistischen Verhältnisse bestehen kann es keine Besserung geben. Startet mit uns in ein revolutionäres Jahr 2007!

» Presseerklärung des Ak Antifa zur Demo (PDF)
» Indymedia Bericht zur Demo
» Bilder von der Demo
» den Aufruf zu Demo lesen
» Redebeiträge des Ak Antifa auf der Silvesterdemo

Mannheim bleibt Rot - "Aktionsbüro Rhein-Neckar" überfordert
update 08.04.2006                                                                        

Statt eines bundesweiten Naziaufmarsches mit bis zu 1000 Teilnehmern in Mannheim waren heute im gesamten Südwestdeutschen Raum keinerlei Naziaktivitäten zu verzeichnen. Das sogenannte „Aktionsbüro Rhein-Neckar“ war nach dem Verbot seines Aufmarsches überfordert und nicht in der Lage, eine Ausweichveranstaltung zu organisieren. zur Sonderseite ...

Die Nazis in die Defensive drängen!
update 12.03.2006                                                                        

In Ludwigshafen läuft zur Zeit eine antifaschistische Kampagne. Am 11. März gab es eine Demonstration mit bis zu 600 TeilnehmerInnen. Alle Infos zum Verlauf der Kampagne, Berichte und Fotos finden sich auf der
» Sonderseite zur Kampagne
» Broschüre "Nazirock und Rechtsextremismus in der Rhein-Neckar Region"

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