Antifaschismus Archive

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Aufruf zur Demo am 7. April „Mit Deutschland endgültig brechen“ und zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch

 

Nicht verdrängen. Nicht verleugnen. Nicht verwerten.
Mit Deutschland endgültig brechen

Am 8ten April will das „AB Rhein Neckar“ einen Aufmarsch in Mannheim durchführen, zu dem Nazis aus der gesamten Bundesrepublik mobilisiert werden sollen. Anlass ist der Prozess gegen den international bekannten Holocaustleugner Ernst Zündel in Mannheim. Für uns als AntifaschistInnen ist es selbstverständlich, dem unseren entschlossenen und erbitterten Widerstand entgegenzustellen. In einer Situation jedoch, in der der „Aufstand der Anständigen“ immer wieder und selbstverständlich zum Repertoire der bürgerlichen Mitte gehört, und die offensive Abgrenzung von Nazis Teil des nationalen Selbstverständnisses ist, darf unser Widerstand gegen Nazis und ihre Ideologie nicht alleine stehen. Wir verweigern uns der Mitarbeit am ideologischen Projekt der „Berliner Republik“ die sich gerne als „geläutert“ und „antifaschistisch“ präsentiert. Das Verdrängen der nationalsozialistischen Vergangenheit, ihrer barbarischen Dimensionen und des Mitmachens und Wegschauens praktisch aller Deutscher, hat seit dem Ende des NS den Umgang der überwiegenden Mehrheit der Deutschen Bevölkerung mit dieser Vergangenheit gekennzeichnet. Die individuellen und kollektiven Reflexe zur Abwehr und Verdrängung der Schuld sind seither in unterschiedliche politische Lesarten der Geschichte übersetzt worden. Die plumpe Leugnung des Holocaust durch NS-Spinner wie Zündel ist dabei im Verhältnis zu anderen Formen der Relativierung der Geschichte politisch verhältnismäßig unbedeutend. Dem Zwangskollektiv Nation, und am Vorabend des 8.April besonders jeglicher Verdrehung der Geschichte gilt unser Kampf, in welcher Form auch immer sie daher kommen mögen. Die notwendigen Schlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen, eine menschliche Gesellschaft, eben eine freie Assoziation freier Individuen zu errichten, ist unsere utopische Minimalforderung.

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NPD-Wahlkampfabschluss in Bad Dürkheim

Groß angelegter Wahlkampfabschluss der NPD in Bad Dürkheim
26.3.2006

An der Aktion waren insgesamt bis zu 50 Nazis aus dem Umfeld des offen nationalsozialistischen „Aktionsbüro Rhein-Neckar“ beteiligt. Am Römerplatz war ein Infotisch aufgebaut und Kleingruppen verteilten Flugblätter an PassantInnen. Ein Lautsprecherwagen fuhr durch die Straßen der Kleinstadt und warb für die rechtsextreme Partei.

Anwesend waren auch einige der wichtigsten Kader des „Aktionsbüro“, unter anderem MARIO MATTHES, RENE RODRIGUEZ TEUFER, CHRISTIAN HEHL und MATTHIAS HERMANN.

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Erneuter Anti-Antifa Versuch

Die regionale Naziszene fühlt sich durch antifaschistische Aktivitäten zunehmend unter Druck gesetzt. So wurde unter anderem der Anführer der Kameradschaft Kurpfalz und zentraler Kader des Aktionsbüros Rhein-Neckar Matthias Hermann an seinem Wohnort in Ludwighafen geoutet. Aus diesem Grund geraten so zunehmend AntifaschistInnen ins Visier der Nazis.

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Aufruf zur Demo in Ludwigshafen „Nazis in die Defensive drängen – Die Autoritäre Formierung angreifen“ (lang)

Aufruf des Ak Antifa Mannheim zur Antifa Demo am 11. März 2006 in Ludwigshafen

22. Juli 2005: Eine Gruppe Naziskins überfällt auf der Konrad Adenauer Brücke zwei junge Männer, die sie als „fremd“ identifizieren. Einer der beiden wird bei dem rassistisch motivierten Angriff so schwer verletzt, daß er einen Schädelbasisbruch und Hirnblutungen erleidet. Er kommt nur um ein Haar mit dem Leben davon, liegt mehrere Wochen im Krankenhaus und wird den Rest seines Lebens an den Folgen zu leiden haben. Auch sein Begleiter, der ihm zu Hilfe kommen möchte wird mit einer Gürtelschnalle verprügelt.
Ob brutale Straßenschläger, Führungsfiguren des internationalen Rechtsrock-Netzwerkes „Hammerskins“ oder elitäre Kader der regionalen Kameradschaften: Einige der wichtigsten Nazi-Kader aus der Rhein-Neckar Region wohnen in Ludwigshafen, ebenso wie zahllose Straßenschläger-Nazis. Sie alle fühlen sich hier sicher vor antifaschistischen Interventionen – das werden wir am 11 März gemeinsam mit euch ändern!

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Aufruf zur Demo in Ludwigshafen „Nazis in die Defensive drängen – Die Autoritäre Formierung angreifen“ (kurz)

 

Die Nazis in die Defensive drängen – die Autoritäre Formierung angreifen!

Aufruf des Ak Antifa vom Frühjahr 2006

22. Juli 2005: Eine Gruppe Naziskins überfällt auf der Konrad Adenauer Brücke zwei junge Männer, die sie als „fremd“ identifizieren. Einer der beiden wird bei dem rassistisch motivierten Angriff so schwer verletzt, daß er einen Schädelbasisbruch und Hirnblutungen erleidet. Er kommt nur um ein Haar mit dem Leben davon, liegt mehrere Wochen im Krankenhaus und wird den Rest seines Lebens an den Folgen zu leiden haben. Auch sein Begleiter, der ihm zu Hilfe kommen möchte wird mit einer Gürtelschnalle verprügelt. Ob brutale Straßenschläger, Führungsfiguren des internationalen Rechtsrock-Netzwerkes „Hammerskins“ oder elitäre Kader der regionalen Kameradschaften: Einige der wichtigsten Nazi-Kader aus der Rhein-Neckar Region wohnen in Ludwigshafen, ebenso wie zahllose Straßenschläger-Nazis. Sie alle fühlen sich hier sicher vor antifaschistischen Interventionen
– das werden wir am 11 März gemeinsam mit euch ändern!

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Bundesweiter Naziaufmarsch in Mannheim geplant

 

Nazigroßaufmarsch in Mannheim am 8. April 2006 geplant

Pressemitteilung des Ak Antifa vom 20.01.2005

Das „Aktionsbüro Rhein-Neckar“ plant am 8. April eine Großdemonstration in Mannheim. Die Neonazis rechnen selbst mit über 1000 Teilnehmern.

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Kundgebung des „Aktionsbüro Rhein-Neckar“ – Polizeiübergriffe auf Gegendemonstranten

An einer Kundgebung des rechtsextremen „Aktionsbüro Rhein-Neckar“ in Ludwigshafen beteiligten sich heute knapp 25 Neonazis. Die Polizei konzentrierte ihre Aufmerksamkeit derweil auf die zumeist jugendlichen Gegendemonstranten und nahm sechs von ihnen fest.

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An Weihnachten der Nazimahnwache in Ludwigshafen entgegentreten!

Die Nazis des „Aktionsbüro Rhein Neckar“ planen am kommenden Samstag, dem 24.12 eine Kundgebung in der Ludwigshafener Fussgängerzone. Ab 9 Uhr wollen sie in der Bismarckstraße ihre menschenverachtende Hetze verbreiten. Natürlich gilt für uns und alle anderen AntifaschistInnen wie immer : Die Verbreitung der Nazipropaganda stören, behindern, stoppen!

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Nazis versuchen Lesung mit Jan Phillip Reemtsma zu stören

Heute Abend versuchten ca. 65 Nazis aus dem Umfeld des sogenannten“Aktionsbüro Rhein Neckar“ eine Lesung des Hamburger Autors im Kulturzentrum Alte Feuerwache zu stören. Sie beleidigten und bedrohten die Anwesenden mit agressiven Parolen.

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Naziprovokationen bei antifaschistischer Kungebung

Am 15. September fand eine Kundgebung zum Gedenken an die Widerstandsgruppe um Georg Lechleiter statt. Vor dem Denkmal am Lechleiterplatz in der Schwetzingerstraße wurde an den antifaschistischen Widerstand im Nationalsozialismus erinnert. Die Lechleiter-Gruppe rief zum Kampf gegen Hitler und den Nationalsozialismus auf. Die meisten Mitglieder wurden verurteilt und kamen in Konzentrationslagern ums Leben.

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