22./23. September – Berlin/Freiburg. Der Papst kommt … what the fuck! Anstatt den religiösen Fanatismus dorthin zu befördern, wo er hingehört – nämlich auf den Müllhaufen der Geschichte – mobilisieren die Massen zum Oberhaupt der katholischen Kirche. Joseph Ratzinger aka Papst Benedikt XVI besucht Berlin und Freiburg.
Aus dem Berliner Aufruf: „Am 22. September 2011 wird der ehemalige Hitlerjunge, NS-Flakhelfer und jetziger Papst, Joseph Ratzinger, Berlin besuchen. Unter seinem Titel Benedikt XVI. ist er als einer der rückschrittlichsten Päpste der jüngsten Geschichte bekannt. Bereits während der Amtszeit seines Vorgängers Johannes Paul II. war Ratzinger die treibende Kraft hinter einer langen Reihe von Äußerungen, in denen Schwule und Homosexualität als „das Böse“ bezeichnet wurden. Seine ultrakonservative Auslegung der katholischen Heilslehre führte unter anderem zur Verdammung von Kondomen, die laut Ratzinger unablässig zur Verbreitung von HIV wären, missachtete die Rechte von Frauen und bekräftigte staatlich betriebene Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Transgendern. In der Bundesrepublik trieb Ratzinger den Ausstieg aus dem staatlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung voran, da er in ihr eine Form der Mitwirkung an Abtreibungen sah und dies der Haltung Johannes Paul II. widersprach, jegliches menschliche Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tode zu schützen. […weiterlesen]“
Auch wir rufen auf zum Protest gegen den Papstbesuch, für eine Gesellschaft ohne religiöse Zwänge, Antisemitismus, Sexismus und Kapitalismus. Für eine freie Gesellschaft freier Individuen!
Demo Berlin: 22.9 – 16 Uhr – Brandenburger Tor
Demo Freiburg: 23.9. – 18:30 Uhr – Siegesdenkmal
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Berliner Seite „Not welcome“
Berliner Seite „What the fuck“
Freiburger Blog





¡No pasaron! – Sie kamen nicht durch. Die Mobilisierung gegen Europas größten Naziaufmarsch wurde zum Erfolg. 20.000 Antifaschist_innen blockierten am 19. Februar Dresdens Straßen und verhinderten damit den Marsch der Nazis. Wir standen gemeinsam und solidarisch und konnten durch verschiedene Aktionsformen eine Situation schaffen, in der es der Polizei unmöglich war, den „Trauermarsch“ der Rechten durchzusetzen. Doch die Blockierer_innen zahlten einen hohen Preis: hunderte Verletzte durch Polizeigewalt, Verletzte und Sachschaden durch Nazigewalt, Repression gegen Demonstrant_innen und eine Razzia gegen das Bündnis „Dresden Nazifrei“. Aber wir haben uns gewehrt! Gegen alle Widerstände konnten wir unsere Blockaden zum Erfolg werden lassen und die Nazis stoppen.
Pressemitteilung des AK Antifa Mannheim vom 03.02.2011
